Michaelsberg cleebronn






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Michaelsberge in Deutschland

In Deutschland gibt es nicht nur eine unzählbare Menge von Michaelskirchen, sondern auch sehr viele Michaelsberge. Deren Namensgebung ist meist sehr alt.

St. Michael wurde immer auch als Begleiter der verstrobenen Seelen in den Himmel angesehen und verehrt. Da nun der Himmel oben und die Hölle unten (man denke nur an die heiße Lava aus dem Erdinneren) verortet wird, dachte man, die Engel werden sich also da aufhalten oder ankommen wo es näher zum Himmel ist. Die Dämonen (gefallene böse Engel) waren in den Vorstellungen der Menschen zwar durchaus in den Lüften anzutreffen, aber an die Erde gebunden.

Viele Michaelsberge waren in vorchristlicher Zeit Stätten von Götzenverehrung. Falls sich hinter den toten Götzenbildern (sie haben augen und sehen nicht, haben Ohren und hören doch nicht - Psalm 115) tatsächlich irgendwelche lebendigen und/oder geistigen Wesen verbergen sollten, so konnten dies nur Dämonen sein.

Da die damals neu im Licht des christlichen Glaubens lebenden Germanen die Dämonen logischerweise los sein wollten (die waren damals nämlich nicht so dämlich, wie die Menschen in der finsteren Moderne, die denken okkulte Praktiken wären etwas Positives) war es das Beste die Kultstätten dem Sieger über Satan und seinen Anhang zu weihen.

Hier eine kleine Liste von Michaelsbergen in Deutschland. Diese wird allerdings wohl unvolständig sein. Falls Sie einen Michaelsberg kennen, den ich hier aufführen sollte, dann schreiben Sie mir bitte.
  • Heustreu

  • Fulda

  • Siegburg

  • Berg an der Bergstraße

  • Sinsheim

  • Cleebronn externer link

  • Untergrombach (Bruchsal)

  • Gundelsheim

  • Mahlberg (Eifel) 588m hoch, erstwähnt 893

  • Godesberg -> Heiligtum später verlegt nach Bonn (Michaelstor)

  • Bamberg (Michaelskloster gegründet durch Heinrich II.)





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